Die Meinung sagen - dynamisch und erfolglos

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Die Meinung sagen

Jetzt kommen wir zu einem ganz sensiblen Thema. Wie sage ich jemandem meine Meinung.
Ich kenne diese Situation nur zu gut.
Man sitzt in einer Besprechung, der Chef hält einen Vortrag und erzählt von seinen neuen
Ideen und wie toll er sie findet. Alle sind wie die Wackeldackel mit dem Kopf am Nicken.
Und dann, dann kommt es zu einer Situation die alles ins Wanken bringt.
Einer sagt: "Nee Chef, das sehe ich anders".
Totenstille, alle schauen erschrocken die Person an, aus deren Mund diese Worte gekommen sind.
Dann wechselt der Blick zum Chef. Alle warten auf das Donnerwetter.


Der JA Sager

Der JA-Sager ist der Wackeldackel unter den Kollegen. Er hängt an den Lippen vom Chef wie Herpes und
findet alles super was der Chef sagt. Will man das wirklich sein? Es bringt einen auch nicht immer weiter,
auch wenn man es glaubt.

Also, wie sage ich nun meine Meinung?

Seine eigene Meinung preiszugeben ist nicht immer einfach. Es ist allerdings auch nicht einfach,
sehenden Auges in eine Katastrophe zu rennen, nur weil der Chef oder eine andere Person der
Meinung ist, eine super Idee zu haben.
Natürlich sollte man genau überlegen ob die eigene Idee nicht genauso blöde ist.
Trotzdem sollte man die Bedenken an der Idee des anderen kundtun. Zumindest kann der Einwand einfach
nochmal anregen, darüber nachzudenken.
Begründe, warum dir was nicht gefällt. Bleibe dabei immer sachlich.
Aussagen wie : "Nee, finde ich kacke." oder "Wie blöd ist das denn?", sollte man sich sparen.
Man kann sowas auch diplomatischer anfangen!
Wie z.B.:" Haben sie dabei auch bedacht, dass ......?" oder " Darf ich dazu mal kurz was anmerken?"
Wichtig ist es auf jeden Fall zu argumentieren warum man eine andere Meinung hat.
Eine konstruktive Diskussion über das Thema, kann Probleme ganz schnell lösen.
Vielleicht liegt auch in der Mitte beider Meinungen die Wahrheit.
Man sagt nicht umsonst: "Schweigen ist Zustimmung".

Der Chef wird dankar sein, wenn man auf etwaige Fehler hinweist. Ein Vorgesetzter der sowas ignoriert oder
gar als Majestätsbeleidigung abtut, ist kein Vorgesetzter.

Trau dich, auch mal deine Meinung zu sagen.


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